Lancistos schrieb:
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> Trotzdem wird immer wieder eine Laufleistung von
> 200tkm oder mehr als No-Go gesehen, wenn jemand
> auf der Suche nach einem Wagen ist.
>
> Mein Wagen präsentierte sich mit 160tkm in
> schlechterem Zustand als jetzt mit bald 200tkm.
> Alles eine Frage der Pflege. Ich freue mich schon,
> wenn die Uhr 300tkm anzeigt, allerdings ist das
> mit einer jährlichen Laufleistung von 12tkm nicht
> bald.
nun, ich denke das ist eine Frage der persönlichen Einstellung, jeder wie er mag es freut mich das du dein KC verbessert hast, das ist leider nicht Selbstverständlich, auch hier geht die Einstellung zum Auto weit auseinander, es gibt Leute die pflegen ihre Autos unangemessen und möchten kein Geld für Wartung ausgeben, Reparaturen werden dann auch verschleppt und so zieht es sich dann durch, solch ein Auto kann dann mit 160 TKM zu einem " Groschengrab " werden, deshalb auch hier oft die Empfehlung von schlecht gewarteten und gepflegten Exemplaren Abstand zu nehmen und der vermeintliche Mehrpreis für ein gutes gepflegtes Fahrzeug ist dann oftmals unterm Strich die günstigere Wahl
Puuh, da ist aber jemand angriffslustig... Da gibt's doch keinen Grund für.
>ich habe das aber auch von dem Modulare so gehört, mag ja sein das es nicht so ist.
-Ah, okay... ja gehört habe ich auch schon davon aus dem Fiat Coupé Bereich. Kommt allerdings meiner Meinung nach eher selten vor und meistens hat der Motor dann auch eine gewisse Vorgeschichte. Da ist evtl. dann nicht mehr alles original...
>Natürlich ist ein Wagen mit 180 TKM anfälliger als mit zb. 50 TKM das liegt doch in der Natur der Sache winking smiley eine Lichtmaschine, Anlasser, Kupplung, Servopumpe um nur ein paar der vielen Teilchen zu nennen ist halt nach 180 TKM mehr belastet gewesen als bei 50 TKM, das ist keine Hellseherei sondern logik winking smiley , was nicht zwangsläufig heisst das nun etwas kaputt gehen muss, das Risiko ist halt größer, mehr nicht.
-Finde es etwas komisch, dass mir hier die Logik abgesprochen wird. Ich sprach von "sehr guter Wartung", wo Teile auch mal ausgetauscht werden, bevor sie nicht mehr funktionieren. Gewisse Sachen kündigen sich an, in manchen steckt man in der Tat nicht drin. Des Weiteren sprach ich von "versteckten Kinderkrankheiten". Auch dachte ich, dass ich das soweit relativiert hätte, dass es nicht so überspitzt aufgenommen wird....
>Nun, da ich seit meiner Kindheit mit dem Auto nach Süditalien fahre, also ca. 1.700 Km/Strecke, bisher ca. 40 mal !!! kann ich mit Fug und Recht behaupten schon so einiges auf den Autobahnen erlebt zu haben, sei an unseren Autos oder auch denen von anderen Verkehrsteilnehmern, das Auto ist auf solch einer Reise immer höherem Streß ausgesetzt als daheim, die thermische Belastung ist recht hoch, die Klimaanalge läuft permanent und Passagiere samt Gepäck erschweren auch noch die Arbeit. Dazu läuft der Motor dann von 24 Stunden ganze 20 Stunden durch, auch wenn man noch so achtsam fährt es ist eine Belastung für das Auto !! und nichst anderes habe ich gesagt.
-Na, aber das ist doch okay.... Klar ist das Auto stärker belastet... aber dafür wurde es ja auch gebaut.
pelle schrieb:
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> Hallo,
>
> Puuh, da ist aber jemand angriffslustig... Da
> gibt's doch keinen Grund für.
>
> >ich habe das aber auch von dem Modulare so
> gehört, mag ja sein das es nicht so ist.
>
> -Ah, okay... ja gehört habe ich auch schon davon
> aus dem Fiat Coupé Bereich. Kommt allerdings
> meiner Meinung nach eher selten vor und meistens
> hat der Motor dann auch eine gewisse
> Vorgeschichte. Da ist evtl. dann nicht mehr alles
> original...
>
> >Natürlich ist ein Wagen mit 180 TKM anfälliger
> als mit zb. 50 TKM das liegt doch in der Natur der
> Sache winking smiley eine Lichtmaschine, Anlasser,
> Kupplung, Servopumpe um nur ein paar der vielen
> Teilchen zu nennen ist halt nach 180 TKM mehr
> belastet gewesen als bei 50 TKM, das ist keine
> Hellseherei sondern logik winking smiley , was
> nicht zwangsläufig heisst das nun etwas kaputt
> gehen muss, das Risiko ist halt größer, mehr
> nicht.
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> -Finde es etwas komisch, dass mir hier die Logik
> abgesprochen wird. Ich sprach von "sehr guter
> Wartung", wo Teile auch mal ausgetauscht werden,
> bevor sie nicht mehr funktionieren. Gewisse Sachen
> kündigen sich an, in manchen steckt man in der
> Tat nicht drin. Des Weiteren sprach ich von
> "versteckten Kinderkrankheiten". Auch dachte ich,
> dass ich das soweit relativiert hätte, dass es
> nicht so überspitzt aufgenommen wird....
>
> >Nun, da ich seit meiner Kindheit mit dem Auto
> nach Süditalien fahre, also ca. 1.700 Km/Strecke,
> bisher ca. 40 mal !!! kann ich mit Fug und Recht
> behaupten schon so einiges auf den Autobahnen
> erlebt zu haben, sei an unseren Autos oder auch
> denen von anderen Verkehrsteilnehmern, das Auto
> ist auf solch einer Reise immer höherem Streß
> ausgesetzt als daheim, die thermische Belastung
> ist recht hoch, die Klimaanalge läuft permanent
> und Passagiere samt Gepäck erschweren auch noch
> die Arbeit. Dazu läuft der Motor dann von 24
> Stunden ganze 20 Stunden durch, auch wenn man noch
> so achtsam fährt es ist eine Belastung für das
> Auto !! und nichst anderes habe ich gesagt.
>
> -Na, aber das ist doch okay.... Klar ist das Auto
> stärker belastet... aber dafür wurde es ja auch
> gebaut.
Ciao Michel,
wenn ich auf dein Post genauer eingehe ist es Angriffslust :S , nein, das soll es nicht sein, lediglich meine Sichtweise nach über 40 eigenen Fahrzeugen und auch über 40 Langstreckenreisen in den heißen Süden und nach 26 Jahren mit Fahrzeugen des Fiat Konzern und unendlichen Stunden in Automobilen Internetforen sowie dem Lesen diverser Literatur zum Automobil und Technik seit mehr als 30 Jahren, mehr nicht.
ich fahre gern Autos mit hoher km-Leistung, wenn die in angemessener Zeit erbracht wurde. Ich würde dagegen kein Auto kaufen, das schon 15 Jahre alt ist und erst 50t km drauf hat. Ich sehe auch nicht unbedingt, dass Langstrecken zu erhöhtem Verschleiß führen sollen. Fahre ich z.B. 2000 km am Stück, hatte ich nur einen einzigen Kaltstart. Wer jeden Morgen 5 km zum Büro und abends heimfährt, hat dagegen ca. 200 Kaltstarts.
Das Mehrgewicht sollte nur bei Kleinwagen eine Rolle spielen. Ist die Masse in Bewegung, ist es ziemlich egal. Mal abgesehen von Leuten, die jede Fahrt als Rekordversuch ansehen, ist eine gleichmäßige Fahrweise eher gut für den Motor. Ich denke, man kann es nicht verallgemeinern, dass hohe km-Leistungen gleich hohem Verschleiß entsprechen. Wer nur Kurzstrecken fährt, wird natürlich nur wenige km zusammenbringen, aber ob der Motor nicht am Ende sogar mehr Verschleiß aufweist als ein Langstreckenauto mit 5 mal so vielen km, müsste man untersuchen.
Gruß Frank
PS. Es ist aber gut, dass sich fast alle am km-Stand aufhängen. Dadurch bekommt man gute Autos besonders preiswert.
das eine Langstrecke zu einem erhöhten Verschleiß führt habe ich auch nicht gesagt, sondern das bei 2000 Km in 20 Stunden der Wagen schon eine gewisse Belastung auf sich nimmt und das dann unter Umständen das nicht mehr taufrische dahingehen kann.
Es spricht nichts gegen ein Auto mit hoher Kilometerleistung, das wichtige dabei ist, das der Wagen vernünftig gepflegt wurde.
Oder wollen wir jetzt hier den ungepflegten mit Wartungsstau angehäuften Wagen in den Himmel heben und den weniger gefahrenen penibel gepflegten verteufeln, kann ich so nicht unterschreiben !!
km-Leistung und Pflege sind wohl unabhängig voneinander zu betrachten. Kaufe ich aber einen Geschäftswagen, der im Jahr ca. 50.000 km absolvierte, ist das der Idealfall. Zum einen wurde der Motor kaum kalt und zum anderen wurde das Auto sicherlich gut gewartet. Aber wegen der km ist der Preis niedrig, das Auto fast abgeschrieben und u.U. besser als ein Neuwagen mit Kinderkrankheiten. Die hat der Vorbesitzer schon beseitigen lassen. Der Firmenchef hat auch in der Regel eine tolle Ausstattung mitbestellt. Wenn der Wagen neu über EUR 100.000 gekostet hat, bekommt man ihn nach 4 Jahren und 200.000 km für weniger als EUR 10.000, wenn es ein BMW oder Mercedes ist. Andere Marken sind dann noch billiger. Aber man kann davon ausgehen, ohne Riesenreparaturen weitere 200.000 km zu machen. Ich muss allerdings einschränken, dass ich bei ganz neuen Autos nicht mehr so sicher bin, da die Elektronik immer ein Kostenrisiko ist. Auch müssen sich die neuen Downsizing-Motoren erst noch bewähren. Die werden mit Sicherheit öfters an die Belastungsgrenze gefahren als ältere hubraumstarke Fahrzeuge.
Übrigens, wer die Tempolimits nicht völlig ignoriert, hat nur selten Gelegenheit, ein starkes Auto weit über 200 km/h zu bringen. Die Motoren der Luxusautos erlauben Tempi in Richtung 300 km/h, werden von der Elektronik aber bei 250 km/h eingebremst. Wie soll man die denn überbelasten?
Ich will mich mit Dir nicht streiten. Ich wollte nur ausdrücken, dass man jedes Auto individuell nach Zustand, Pflege, Alter, km-Stand beurteilen sollte, wobei auch eine Rolle spielt, wie diese km in welcher Zeit absolviert wurden.
Also bei den Downsizing-Motoren von Fiat ist mein Vertrauen auf höchstem Level.
Nicht weil meiner jetzt die 205'000-Marke gekratzt hat, sondern weil ein Nachbar von mir an seinem 2 Jahre alten GPunto Abarth auch schon die 150'000 kratzt. Auch hört man allgemein von Downsizing-Motoren-Probleme bei Fiat eher weniger als bei den VW-Motoren.
Ich weiss nicht, entweder haben's die in Wolfsburg einfach nicht drauf, oder aber sie vergeigen's sich mit den Abt-Chip's die man sich bei Ihnen direkt als Option einbauen lassen kann.
In den letzten 3 Jahren habe ich von 2 Motorschäden an MiTo (155PS) gehört, und beide Male war ein nicht professioneller Chip im Einsatz.
Aber ansonsten, glaub mir, ist diese Art von Motorenkonstruktion auch schon so gebaut, dass eher selten bis gar nie was kaputt geht. Und dass z.B. bei Lancia eher vorsichtig umgegangen wird mit den PS, gibt dem Ganzen noch ein Stück weit "Sicherheits-Reserve".
Ich wollte
> nur ausdrücken, dass man jedes Auto individuell
> nach Zustand, Pflege, Alter, km-Stand beurteilen
> sollte, wobei auch eine Rolle spielt, wie diese km
> in welcher Zeit absolviert wurden.
>
> Gruß Frank
Ciao Frank,
genauso sehe ich das auch, dafür würde ich dann auch unterschreiben:)-D
Piemont ist sicher schön. Nicht nur der Kirschen wegen. Aber ich bin am Samstag an einen Ort gefahren, an dem es noch viel schöner ist... Nordschleife!
Das hat so irre viel Spaß gemacht, dass ich es kaum beschreiben kann. Also lass ich es...
Auch wenn mich fast alle überholt haben - überwiegend waren ja auch richtige Sportwagen und erfahrenen Piloten unterwegs - subjektiv war ich richtig schnell. Die Reifen haben auf ihre alten Tage vor dem Entsorgen noch mal richtig Querdynamik erlebt.
Ich hab mir gleich zwei Runden gegönnt. Ich will mal hoffen, dass Kupplung und Bremsbeläge nicht allzu gelitten haben.
Aber einfach genial. Macht süchtig beim ersten Kilometer. Aber mit Blick auf Gesundheit und Material wird's wohl ein einmaliger Spaß gewesen sein. Und ich bilde mir ein, Bremsen und Fahrwerk sind nach der Hatz geschmeidiger.