Ein kleiner Rückblick auf die 8. Ransel-Classics, die am vergangenen Wochenende stattfand und an der ich in meinem 1300er Fulvia Coupe am Start war.
Die Ransel-Classics ist eine Bergprüfung, die auf Gleichmässigkeit gefahren wird und sich großer und zunehmend größer werdender Beliebtheit erfreut. Die Zahl von 190 Autos, die in diesem Jahr am Start waren, sprechen da eine deutliche Sprache. Das liegt zum einen an der göttlichen Streckenführung und zum anderen an der tollen Organsisation und Durchführung dieser Veranstaltung. Viel besser kann man das kaum machen..
Die Fulvia lief über alle drei Veranstaltungstage ( 9 Läufe insgesamt) einwandfrei. Dennoch war ich einige Sekunden langsamer wie im letzten Jahr, was an den verbauten 300° Nockenwellen lag. Die Mehrleistung im oberen Dehzahlbereich wird leider mit Drehmomentverlust im mittleren Drehzahlbereich bezahlt. In einer scharfen Rechts kurz vor der 1.Schikane musste ich sogar in den 2. Gang runter. Die 300° Grad-Wellen werden also wieder gegen die Serien-Nocken getauscht, die eindeutig den besten Kompromiss darstellen (bei ansonsten fast serienmässig belassenem Zylinderkopf).
Dieses Jahr waren neben meiner Fulvia auch wieder die 1,3 Rallye von Stefan Hammelbacher (HF Ricambi), der Stratos von Enzo Michelini, ein schönes Beta Montecarlo Coupe, sowie die übliche Anzahl Delta Integrale am Start. 2 kleine Fahrfehler im Referenzlauf, die mir in den 3 Wertungsläufen nicht mehr gelangen, verhinderten eine bessere Platzierung als P 40 im Gesamtergebnis. Was das tolle Wochenende und den Fahrspaß aber in keinster Weise schmälern..
Referenzlauf (3:33.31 min): https://www.youtube.com/watch?v=moXk5FbCPEU&t=29s
Wertungslauf 1 (3:32.16 min): https://www.youtube.com/watch?v=lQWkMLc5YFw
Bei Wertungslauf 2 (3:32.82 min) versagte leider die Kamera.
Wertungslauf (3:32.52 min): https://www.youtube.com/watch?v=xnXt_bT ... e=youtu.be
Ergebnislisten: https://ransel-classics.de/page/03/erge ... rchiv0.php
Gruß, Ali
8. RANSEL-CLASSICS 2017
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Re: 8. RANSEL-CLASSICS 2017
Herzlichen Glückwunsch
Du bist auf jeden Fall der Beste unter den Lanciasti:)-D
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Re: 8. RANSEL-CLASSICS 2017
Gut gemacht, mit "viel Spass an der Freud"
Jochen
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Rostklopfer
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Re: 8. RANSEL-CLASSICS 2017
Sehr schön ! Hab mal eine Frage :"Wenn Du mit der 300 Grad-Welle untenrum (Welche Drehzahl ?) spürbar Leistung verlierst , wieweit hast Du die Vergaserbestückung angepasst ?Normalerweise müßtest Du bei unterer Drehzahl etwas magerer Bedüsen , und obenheraus fetter . Hast Du eine Lambda-Sonde drinn ?
Gruß :Rostklopfer
Gruß :Rostklopfer
Re: 8. RANSEL-CLASSICS 2017
Hi,
alles richtig, Hauptdüsen und Luftkorrekturdüsen wurden angepasst und Volllast ist auch kein Probkem. Teillastbereich ist laut verbauter Lambdaanzeige aber viel zu fett. Ich hab mit mageren Mischrohren experimentiert, das mochte er aber gar nicht und wurde mit Aussetzern in der Beschleunigungsphase quittiert. Spürbares Drehmomentloch bei ca. 3500 U/min. Es würde wahrscheinlich helfen, die Spreizung der Nockenwellen etwas zu verkleinern. DIes wird momentan dadurch verhindert, dass die verbauten Wellen keine Verstellung besitzen, also mit starr montierten Nockenwellenrädern verbaut sind. Die Wellen müssten also gebohrt werden um verstellbare Steuerräder verbauen zu können. Ohne vernünftige Justierung der Steuerzeiten macht das keinen Sinn..
Gruß, Ali
alles richtig, Hauptdüsen und Luftkorrekturdüsen wurden angepasst und Volllast ist auch kein Probkem. Teillastbereich ist laut verbauter Lambdaanzeige aber viel zu fett. Ich hab mit mageren Mischrohren experimentiert, das mochte er aber gar nicht und wurde mit Aussetzern in der Beschleunigungsphase quittiert. Spürbares Drehmomentloch bei ca. 3500 U/min. Es würde wahrscheinlich helfen, die Spreizung der Nockenwellen etwas zu verkleinern. DIes wird momentan dadurch verhindert, dass die verbauten Wellen keine Verstellung besitzen, also mit starr montierten Nockenwellenrädern verbaut sind. Die Wellen müssten also gebohrt werden um verstellbare Steuerräder verbauen zu können. Ohne vernünftige Justierung der Steuerzeiten macht das keinen Sinn..
Gruß, Ali
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Rostklopfer
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Re: 8. RANSEL-CLASSICS 2017
Man kann auch Löcher in Nockenwellenrad bohren . ZB. 2 Zähne weiter plus 2 Grad , dann hat man viele Möglichkeiten , nur die Original-Markierung stimmt dann nicht mehr . Bei unserem Rally-Golf war eine 316 Grad-Welle eingebaut , und 45 Vergaser . Höchstes Drehmoment bei 5000 , drehen bis 7200 , und ab 4000 nahm er eiwandfrei Gas an . Nur Spreizung weiß ich nicht mehr .
Gruß : Rostklopfer
Gruß : Rostklopfer
Re: 8. RANSEL-CLASSICS 2017
Da ist es bei der ersten Serie besser, die Nockenwellen haben 12 Bohrungen und die Kettenräder11 somit ist jede Menge Verstellmöglichkeit gegeben.
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Re: 8. RANSEL-CLASSICS 2017
Hallo Hanno
dies gab es auch für die zweite Serie. Lediglich bei den letzten Fahrzeugen der zweiten Serie
hat man darauf verzichtet.
Ali hat übrigens vor ein paar Jahren von mir die Kettenräder der zweiten Serie von mir bekommen.
Gruß Andreas
dies gab es auch für die zweite Serie. Lediglich bei den letzten Fahrzeugen der zweiten Serie
hat man darauf verzichtet.
Ali hat übrigens vor ein paar Jahren von mir die Kettenräder der zweiten Serie von mir bekommen.
Gruß Andreas
Re: 8. RANSEL-CLASSICS 2017
Leider passen die gebohrten Kettenräder nicht ohne weiteres auf die ungebohrten Nockenwellen, die nur einen Passstift haben. Daher ist das nicht mal eben so gemacht. Und die Fulvia soll in 2 Wochen bei der Nürburgring Classic auf der Nordschleife an den Start..
Die einfachste Lösung wäre die ungebohrten Kettenräder zu bohren. Mal sehen, wie ich das in den Griff bekomme..
Gruß, Ali
Die einfachste Lösung wäre die ungebohrten Kettenräder zu bohren. Mal sehen, wie ich das in den Griff bekomme..
Gruß, Ali