Re: Fahrzeugimport aus der Schweiz
Posted: 15 Apr 2010, 10:41
Hallo,
ich finde, man sollte sich gerade im Ausland einfach an die Verkehrsregeln halten und bei einem Verstoß auch dazu stehen. Es ist ja bekannt, dass z.B. in der Schweiz Tempoverstöße ziemlich hohe Strafen nach sich ziehen. Wenn man es mal genau betrachtet, bringen derartige Tempoüberschreitungen kaum echte Zeitvorteile und wenn ich wirklich unter'm Strich 15 min. auf die Gesamtstrecke gewonnen habe, wären die mit einer hohen Geldstrafe sehr teuer bezahlt. Gerade in der Schweiz und in Frankreich kann es je nach Geschwindigkeit auch zur Beschlagnahme des Autos und sogar Erzwingungshaft führen, wenn man nicht genug Geld dabei hat.
Innerhalb der EU ist das nun sowieso vorbei, da die Bußgeldbescheide nun einfach an die entsprechende Behörde im Heimatland des Verkehrssünders weitergegeben werden und von dieser vollstreckt werden. Aber auch nach den bisherigen Möglichkeiten sich aus der Verantwortung zu stehlen, steht es kaum dafür, dass man wegen einer oft kleinen Geldbuße nun für längere Zeit das Land nicht mehr betreten darf.
Ich will die hier erwähnte kleine Überschreitung im Tunnel nicht kritisieren. So etwas kann auch mal unbeabsichtigt passieren. Aber vor ein paar Jahren wurde ein deutscher Mercedesfahrer mit fast 200 km/h im Tunnel geblitzt. Da würde ich eine Haftstrafe sogar befürworten. Dagegen war die Beschlagnahme eines mit 200 km/h fahrenden Porsche auf der völlig leeren Autobahn zwischen Genf und Lyon wiederum total übertrieben. Hier war das Auto zwar viel zu schnell, aber es gab keinerlei Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.
Ich gebe zu, dass ich in Deutschland nicht stur nach den Schildern fahre. Aber in all den Jahren mit hunderttausenden km im Ausland habe ich gerade mal Lit. 1100 zahlen müssen, weil ich vor einer roten Ampel
etwas heftig bremste und den Dreck auf der Straße aufwirbelte. Ausgerechnet da standen Carabinieri, die demonstrativ zu husten begannen. Als ob ich für die dreckige Straße verantwortlich wäre.
Gruß Frank
ich finde, man sollte sich gerade im Ausland einfach an die Verkehrsregeln halten und bei einem Verstoß auch dazu stehen. Es ist ja bekannt, dass z.B. in der Schweiz Tempoverstöße ziemlich hohe Strafen nach sich ziehen. Wenn man es mal genau betrachtet, bringen derartige Tempoüberschreitungen kaum echte Zeitvorteile und wenn ich wirklich unter'm Strich 15 min. auf die Gesamtstrecke gewonnen habe, wären die mit einer hohen Geldstrafe sehr teuer bezahlt. Gerade in der Schweiz und in Frankreich kann es je nach Geschwindigkeit auch zur Beschlagnahme des Autos und sogar Erzwingungshaft führen, wenn man nicht genug Geld dabei hat.
Innerhalb der EU ist das nun sowieso vorbei, da die Bußgeldbescheide nun einfach an die entsprechende Behörde im Heimatland des Verkehrssünders weitergegeben werden und von dieser vollstreckt werden. Aber auch nach den bisherigen Möglichkeiten sich aus der Verantwortung zu stehlen, steht es kaum dafür, dass man wegen einer oft kleinen Geldbuße nun für längere Zeit das Land nicht mehr betreten darf.
Ich will die hier erwähnte kleine Überschreitung im Tunnel nicht kritisieren. So etwas kann auch mal unbeabsichtigt passieren. Aber vor ein paar Jahren wurde ein deutscher Mercedesfahrer mit fast 200 km/h im Tunnel geblitzt. Da würde ich eine Haftstrafe sogar befürworten. Dagegen war die Beschlagnahme eines mit 200 km/h fahrenden Porsche auf der völlig leeren Autobahn zwischen Genf und Lyon wiederum total übertrieben. Hier war das Auto zwar viel zu schnell, aber es gab keinerlei Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.
Ich gebe zu, dass ich in Deutschland nicht stur nach den Schildern fahre. Aber in all den Jahren mit hunderttausenden km im Ausland habe ich gerade mal Lit. 1100 zahlen müssen, weil ich vor einer roten Ampel
etwas heftig bremste und den Dreck auf der Straße aufwirbelte. Ausgerechnet da standen Carabinieri, die demonstrativ zu husten begannen. Als ob ich für die dreckige Straße verantwortlich wäre.
Gruß Frank