Kooperation TATA-FIAT scheint interessant:
Aber man darf dies nicht auf Jaguar und LR reduzieren.
Piaggio Ape wird in Indien hergestellt. (Piaggio Porter ist wohl aus Japan).
TATA-Billigauto ist darüber angesiedelt - sicher nicht unsicherer
TATA-Kompakt/Mittelklasse hat grossen Heimat-Markt
IVECO ist bis 450 to mit ASTRA in der ganzen NFZ-Palette stark
http://www.astraspa.com/presentazione_eng.htm
IVECO ist in Italien und England im Militärbereich stark (auch in D per Rheinmetall)
http://www.rheinmetall.de/index.php?fid=1708〈=2
LR Defender - Iveco Massif (EX-Santana aus Spanien vom EX-LR und -Suzuki-Hersteller)
http://www.offroad.iveco.com/
Sonia Gandhi ist gebürtige Italienerin.
Indien ist historisch vertrauter mit Jaguar und LR.
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Eine kleine Spinnerei möglicher TATA/LR/Jaguar-Projekte:
>>> LR Defender mit Massif-Diesel von Iveco (für Indien) plus Daily 4x4 für Arbeits-Offroad
Weiterentwicklung von Defender und Massif koordinieren.
>>> Fiat(Tiguan)/Alfa(X3) über Sedici auf Freelander-Basis - oder gibt es schon Fertiges inhouse?
>>> Lancia-Discovery: Warum nicht wie mit Phedra? Ist im Preis nicht so weit weg ...
>>> Maserati-RR(-Sport) ... sieht dann aus wie Cayenne zu Touareg
>>> Kompaktklasse-Synergien speziell mit Türkei- und Brasilienmodellen
(Panda, Doblo, GP/Linea, Fiorino, Palio, Siena, Strada)
>>> Ein Billig-Auto über dem TATA-Zwerg in Dacia-Art auch mit EU-Version ist unvermeidbar.
Ein Auto in der Art von Doblo-(Maxi)-Adventure (siehe
www.fiat.com.br) oder Fiorino-Maxi (mit 4x4?)
http://www.fiat-professional.de/cgi-bin ... delKey=225
>>> Durch das Q2-System hat man eine Lösung fast so gut wie Allrad, aber viel günstiger, die auf jeden fall verhindert, dass die Antriebskraft einfach verpufft, weil ein Rad durchdreht. Es ist bei den 1.9 er Dieseln in Alfa 147 und Alfa GT eingesetzt, aber müßte doch auch zu den anderen anpassbar sein.
Ideal für Schlechtwegenversionen für Indien, Türkei, Russland, Brasilien etc. ...
(Und wie wäre es bei Jaguar-Heckantrieb statt einem gewöhnlichen Sperrdifferential?)
>>> Zusammenarbeit mit Jaguar besonders bei Elektronik, Antrieb, Hybrid etc. und durch den Status als TATA-Marke stärker in Indien, bei Auslandsindern Stückzahlenerhöhung.
(Und was in Bezug auf die Holden-Geschichte gesagt wird hat wohl weniger als die guten Diesel, die Steuerfrage und das Problem der Oberklasse bei Alfa und Lancia den Erfolg verhindert, auch wenn ein Maserati-V6 besser gewesen wäre. Ob nun eine gemeinsame Klimaanlage, Radaufhängung, Hybrid-PC etc. die gleichen Empörungen aufwerfen würden sei einmal dahingestellt. Und am Beispiel von Lamborghini/Audi kann man ja auch die positiven Effekte sehen.)
Aber Jaguar hat ein Imageproblem (welches TATA nicht wie Pischetsrieder für BMW bei Rover verstärken muss, weil sie ja keine vermeintliche Konkurrenz im eigenen Hause haben): sie bräuchten einen RR/Bentley bzw. Aston-Gegner, einen Jagd-Elephanten mit mindestens 12 Zylinder und 600 PS für die indischen Nabobs und andere Neureiche, die nicht auf political correctness achten müssen - und die V8 werden von Ford in Köln hergestellt, wenn ich mich recht erinnere. (Selbst wenn man den verschenkt, rechnet er sich über die Nachahmer-Effekte! Wie mit dem 'Maserati-Grande Punto' - oder?)
Mit einem geklonten Maserati-V12 (480 PS x 1,5, d.h. mit 720 PS, gut fürs Image) oder
16-/20-Zylinder in der Piech-Baukastenart eines M-Jet (4 x 190 PS = 750 - 5 x 20 PS)/T-Jet aus den 4-Zylindern im Delta etc. (gut für die Kosten). Bei einem 20-Zylinder hätte man Bugatti mit Diesel
Im Bereich der Diesel könnte dann auf dieser Basis auch für die Jaguars (und LR) ein 6 Zylinder mit 2,85 l und 285 PS (hochgerechnet von 1,9 mit 190 PS im neuen Delta) entstehen, womit man dann auch leichter die Stückzahlenbasis für einen Topmotor für einen neuen Thesis, einen 169er Alfa bekommen würde.
Auf der Basis der Rahmen- und Niet/Klebetechnik könnte man ein Revival der Carossier-Tradition einläuten, denn ein Gitterrohrrahmen oder ein Rahmen überhaupt lassen mehr Gestaltungsfreiheiten - und bei den Tourenwagenmeisterschaften stört auch niemand, dass es nur Kulissenfahrzeuge mit dem Namen von Serienfahrzeugen sind ...
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Aber wie die Vergangenheit zeigt gibt es wohl keine Exklusiv-Partnerschaften wie die scheinbar gut abgefundene Liaison mit GM mehr, sondern Projektpartnerschaften wie mit PSA (Ducato, Scudo, Fiorino), mit Ford (Polen).
Doch im Geländebereich fallen PSA wg. Mitsubishi, Opel wegen Chevrolet, Renault wegen Samsung, Ford wegen Kuga/Mazda und BMW/Mercedes/VW/Porsche/Toyota sowieso weg.
Auf der Basis einer Zusammenarbeit von LR und IVECO könnte ein Kontakt zu GAZ
http://www.gazgroup.ru/ in Russland passen, die Kontakt zu Chrysler haben.
Im RR/Bentley- bzw. Aston-Segment spielt preislich Ferrari mit, aber Maserati hat wie auch Jaguar keine Monstersport- oder Staatslimousine.
Jaguar und LR sind dann nur kleine Mosaiksteine einer Kooperation, aber vielleicht schöne.
... jetzt bin ich gespannt, welchen Verriss es gibt ...

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