Chrysler 200 / Lancia Flavia
Re: Chrysler 200 / Lancia Flavia
Ja, bei den Absatzmengen reichen die Wagen im Lager zumindest für den Deutschen Markt einige Jahre.
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Re: Chrysler 200 / Lancia Flavia
Bob schrieb:
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> Ja, bei den Absatzmengen reichen die Wagen im
> Lager zumindest für den Deutschen Markt einige
> Jahre.
ich frage nochmal woher du das wissen willst ?
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> Ja, bei den Absatzmengen reichen die Wagen im
> Lager zumindest für den Deutschen Markt einige
> Jahre.
ich frage nochmal woher du das wissen willst ?
Re: Chrysler 200 / Lancia Flavia
es muss Dir einfach reichen, wie ich es hier schreibe, wenn Du es nicht glauben kannst, magst oder wie auch immer, dann ist das ok für mich.
Grüße
Bob
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Re: Chrysler 200 / Lancia Flavia
@martin, wozu soll das gut sein.:S Ist ja eher peinlich wenn man 2 Jahre lang die gleiche hässliche Studie mit null Resonanz umreicht. Ist Lancia überhaupt noch vertreten in Genf.? oder stellt Chrysler aus.?
Musste vor 2 Tagen in einen Gespräch Überzeugungsarbeit leisten, dass es Lancia überhaupt noch gibt. Denn er hatte gehört (im Dezember) das die Marke eingestellt wurde.
Wäre ich ein L - Händler würde ich die Presseabteilung, sofern es eine gibt, wegen Rufmordes verklagen.
Musste vor 2 Tagen in einen Gespräch Überzeugungsarbeit leisten, dass es Lancia überhaupt noch gibt. Denn er hatte gehört (im Dezember) das die Marke eingestellt wurde.
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- Joined: 07 Jan 2009, 20:28
Re: Chrysler 200 / Lancia Flavia
Nun meines Wissens gibt es beim Thema zumindest in Italien einen "Bestellstopp". Du kannst nur noch Fahrzeuge auf Halde kaufen. Allerdings kapiere ich nicht so ganz, wieso man das nicht "vorhersehen" konnte, denn das hätte ich denen von Anfang an sagen können und ich bin sicherlich kein Wahrsager, aber wenn man über Jahrzehnte ein Image als "Billiganbieter" hatte, kann man keine Autos oberhalb von 20.000-25.000 Euro an den Mann auf italienischer Produktion "massenhaft" an den Mann bringen.
Gerade in den oberen Segmenten geht es vor allem ums Image. Wenn ein Hersteller wie Toyota, immerhin Nr.1 in der Welt bis heute nicht geschafft hat, trotz Qualität, Lexus in Europa zu verkaufen, VW mit dem Phaeton Schiffbruch erlitten hat, obwohl sicherlich nicht schlechter als die "Nobelmarken", dann ist es "vermessen" zu glauben, mit FIAT und Lancia, ja auch mit Alfa, oberhalb einer bestimmten Preisgrenze Fahrzeuge großartig an den Mann zu bringen. Dazu rechnet doch jeder mit einem hohen Werteverlust, weswegen er sich umso mehr scheut, so ein Fahrzeug zu kaufen.
Schon der Alfa 159er scheiterte auch daran, dass er sich preislich BMW näherte. Wie gesagt, oberhalb von 20.000-25.000 Euro wird für eine italienische Marke die Luft echt dünn (kommt mir nicht mit Maserati und Ferrari, denn sie verkaufen sich ja auch nicht in der Breite und sind eher Exoten).
Und eben aus der Erfahrung mit dem Thema sehe ich wenig Chancen, eine Flavia in Europa zu sehen und selbst wenn, ist der nächste "Reinfall" vorprogrammiert, weil man nicht gewillt ist, in Lancia "richtig" zu investieren, also motormäßig breit aufstellen, dazu sicherlich ein SW, um wenigstens in Italien ein paar Autos verkauft zu bekommen.
Die Händler überleben oft dank der Werkstätte, denn hier ist die Gewinnspanne doch "riesig"
, speziell wenn du "Meisterlohn" bezahlst, aber ein Lehrling das Auto fertigmacht
In Italien hat die Krise zu kuriosen Blüten getrieben, denn mein Freundlicher beispielsweise verzeichnete ein recht gutes Jahr und kann über seine Zahlen nicht meckern, allerdings hat auch er Schweißperlen auf der Stirn, weil dieser "Boom" dadurch erzielt wurde/wird, dass die Konkurrenz-Händler Stück für Stück aufgeben müssen. Ein großer FIAT-Händler ist gerade zum B-Händler abgestiegen, ein Seat-Händler hat zugemacht, Alfa ist in Gefahr, Peugeot auch zu usw. usw. usw.. eigentlich quer durch den Automobilgarten, sogar Händler deutscher Hersteller haben den eiskalten Wind zu spüren bekommen. Wer nicht vorsorgt, sich breiter aufstellt, zuvor "richtig" investiert hat, Servicedienste anderer Art anbietet oder eventuell weitere Marken unter einem Dach bekommt, dem droht die Pleite.
Du weißt ja, in Italien ist der Markt ja nicht nur wenig eingebrochen, sondern in 2 Jahren rund um 30-40%.
Gerade in den oberen Segmenten geht es vor allem ums Image. Wenn ein Hersteller wie Toyota, immerhin Nr.1 in der Welt bis heute nicht geschafft hat, trotz Qualität, Lexus in Europa zu verkaufen, VW mit dem Phaeton Schiffbruch erlitten hat, obwohl sicherlich nicht schlechter als die "Nobelmarken", dann ist es "vermessen" zu glauben, mit FIAT und Lancia, ja auch mit Alfa, oberhalb einer bestimmten Preisgrenze Fahrzeuge großartig an den Mann zu bringen. Dazu rechnet doch jeder mit einem hohen Werteverlust, weswegen er sich umso mehr scheut, so ein Fahrzeug zu kaufen.
Schon der Alfa 159er scheiterte auch daran, dass er sich preislich BMW näherte. Wie gesagt, oberhalb von 20.000-25.000 Euro wird für eine italienische Marke die Luft echt dünn (kommt mir nicht mit Maserati und Ferrari, denn sie verkaufen sich ja auch nicht in der Breite und sind eher Exoten).
Und eben aus der Erfahrung mit dem Thema sehe ich wenig Chancen, eine Flavia in Europa zu sehen und selbst wenn, ist der nächste "Reinfall" vorprogrammiert, weil man nicht gewillt ist, in Lancia "richtig" zu investieren, also motormäßig breit aufstellen, dazu sicherlich ein SW, um wenigstens in Italien ein paar Autos verkauft zu bekommen.
Die Händler überleben oft dank der Werkstätte, denn hier ist die Gewinnspanne doch "riesig"


In Italien hat die Krise zu kuriosen Blüten getrieben, denn mein Freundlicher beispielsweise verzeichnete ein recht gutes Jahr und kann über seine Zahlen nicht meckern, allerdings hat auch er Schweißperlen auf der Stirn, weil dieser "Boom" dadurch erzielt wurde/wird, dass die Konkurrenz-Händler Stück für Stück aufgeben müssen. Ein großer FIAT-Händler ist gerade zum B-Händler abgestiegen, ein Seat-Händler hat zugemacht, Alfa ist in Gefahr, Peugeot auch zu usw. usw. usw.. eigentlich quer durch den Automobilgarten, sogar Händler deutscher Hersteller haben den eiskalten Wind zu spüren bekommen. Wer nicht vorsorgt, sich breiter aufstellt, zuvor "richtig" investiert hat, Servicedienste anderer Art anbietet oder eventuell weitere Marken unter einem Dach bekommt, dem droht die Pleite.
Du weißt ja, in Italien ist der Markt ja nicht nur wenig eingebrochen, sondern in 2 Jahren rund um 30-40%.
Re: Chrysler 200 / Lancia Flavia
lanciadelta64 schrieb:
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> Und eben aus der Erfahrung mit dem Thema sehe ich
> wenig Chancen, eine Flavia in Europa zu sehen und
> selbst wenn, ist der nächste "Reinfall"
> vorprogrammiert, weil man nicht gewillt ist, in
> Lancia "richtig" zu investieren, also motormäßig
> breit aufstellen, dazu sicherlich ein SW, um
> wenigstens in Italien ein paar Autos verkauft zu
> bekommen.
>
genau das wird nicht passieren, ein Chrysler Emblem gegen ein Lancia austauschen kostet nicht viel, selbts eine Europaanpassung der Instrumente und Elektroniksachen ist ein klacks, von daher ist, abgesehen von d n Dieselmotoren, kein sonderlich großes Risiko dabei die Autos in Europa zu verkaufen, letzten endes fällt das bei Chrysler mit ab, aber was sich definitiv nicht lohnt sind andere Motoren usw. das wird man nicht investieren wollen. Chrysler Lancia wird sicher nix mehr speziell für Europa entwickeln wenn es sich nicht auch gut in den USA verkauft werden könnte.
Der Voyager hat da wahrscheinlich eine Sonderstellung der scheint ganz gut zu gehen und hat auch gesamt gesehen ( in den USA die größeren Absatzzahlen ), in DR werden momentan die alten 2012 Modelle zwar zu enormen Sonderpreisen angeboten aber zumindets in DR sind es nicht allzu viele davon, und es ist auch verständlich weil der 2013er einen etwas besseren Dieselmotor hat.
Es ist zwar ansich nicht verständlich warum man Neuwagen ab Werk bestellen kann ( und beim Voyager momentan sogar verlängerte Wartezeiten in kauf nehmen muss ) im Gegenzug dazu aber noch komplett neue in den Zentrallagern rumstehen die man erstmal hätte verkaufen können.
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> Und eben aus der Erfahrung mit dem Thema sehe ich
> wenig Chancen, eine Flavia in Europa zu sehen und
> selbst wenn, ist der nächste "Reinfall"
> vorprogrammiert, weil man nicht gewillt ist, in
> Lancia "richtig" zu investieren, also motormäßig
> breit aufstellen, dazu sicherlich ein SW, um
> wenigstens in Italien ein paar Autos verkauft zu
> bekommen.
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genau das wird nicht passieren, ein Chrysler Emblem gegen ein Lancia austauschen kostet nicht viel, selbts eine Europaanpassung der Instrumente und Elektroniksachen ist ein klacks, von daher ist, abgesehen von d n Dieselmotoren, kein sonderlich großes Risiko dabei die Autos in Europa zu verkaufen, letzten endes fällt das bei Chrysler mit ab, aber was sich definitiv nicht lohnt sind andere Motoren usw. das wird man nicht investieren wollen. Chrysler Lancia wird sicher nix mehr speziell für Europa entwickeln wenn es sich nicht auch gut in den USA verkauft werden könnte.
Der Voyager hat da wahrscheinlich eine Sonderstellung der scheint ganz gut zu gehen und hat auch gesamt gesehen ( in den USA die größeren Absatzzahlen ), in DR werden momentan die alten 2012 Modelle zwar zu enormen Sonderpreisen angeboten aber zumindets in DR sind es nicht allzu viele davon, und es ist auch verständlich weil der 2013er einen etwas besseren Dieselmotor hat.
Es ist zwar ansich nicht verständlich warum man Neuwagen ab Werk bestellen kann ( und beim Voyager momentan sogar verlängerte Wartezeiten in kauf nehmen muss ) im Gegenzug dazu aber noch komplett neue in den Zentrallagern rumstehen die man erstmal hätte verkaufen können.
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- Joined: 07 Jan 2009, 20:28
Re: Chrysler 200 / Lancia Flavia
Das "nichts kosten" ist aber nicht so, denn wenn du nicht passende Motoren anbietest, wirst du kein einziges Fahrzeug verkauft bekommen, aber die Kosten für den Vertrieb hast du trotzdem. Ohne einen passenden Diesel - wie beim Freemont - und/oder vernünftige Benziner wie MultiAir-T-Jet oder einen 1,8er Turbo, sind diese Fahrzeuge nicht an den Mann zu bringen. Wer soll denn so ein Fahrzeug kaufen? Vielleicht mit einem V6-Benziner? Wer?
Da hast du dann am Ende das gleiche Ergebnis wie beim Thema. Der wichtigste Markt für Lancia ist nun einmal Italien und schon an sich ist ein D-Segment-Fahrzeug, das nicht ABM ist, schwer an den Mann zu bringen oder aber man bietet in dem Segment wenigstens einen SW. Wenn dann nicht einmal die Motoren stimmen, ist es vorbei. Also warum dann so ein Auto nach Europa bringen, das so oder so Kosten erzeugt (Garantieabwicklung, Ersatzteilversorgung, Werbung allein für die Markteinführung usw. usw. usw.)?
Da hast du dann am Ende das gleiche Ergebnis wie beim Thema. Der wichtigste Markt für Lancia ist nun einmal Italien und schon an sich ist ein D-Segment-Fahrzeug, das nicht ABM ist, schwer an den Mann zu bringen oder aber man bietet in dem Segment wenigstens einen SW. Wenn dann nicht einmal die Motoren stimmen, ist es vorbei. Also warum dann so ein Auto nach Europa bringen, das so oder so Kosten erzeugt (Garantieabwicklung, Ersatzteilversorgung, Werbung allein für die Markteinführung usw. usw. usw.)?
Re: Chrysler 200 / Lancia Flavia
Das sind alles nutzlose Wunschträume. Solange in Europa die Autos nochmal homologiert werden müssen, der Transport von den USA hierher ja auch nicht zum Nulltarif geht, ist und bleibt es ein Verlustgeschäft. Man muss ja deutlich preiswerter als die etablierte Konkurrenz sein,da können die Autos sogar besser sein, das Image fehlt. Und nur mit richtig guten Stückzahlen könnte man Erfolg haben. Doch woher sollen die kommen? Momentan gibt es ja Gespräche über eine Freihandelszone USA (+ CDN?) und EU, wobei man auch die gegenseitigen Standards anerkennen möchte. Wenn ein in den USA homologiertes Auto hier direkt zugelassen werden kann und der Zoll wegfällt, könnte das Konzept eher aufgehen. Bis aber die Bürokraten ihren A... hochkriegen, ist es womöglich für Lancia schon zu spät. Abgesehen davon geht ja Fiat auch auf dem Zahnfleisch. Zugegebenermaßen sind im Januar Eigenzulassungen höher als im Jahresdurchschnitt, aber Fiat hat in D mehr als die Hälfte der Neuzulassungen auf Händler und Importeur genommen. Das kann böse enden, denn diese Autos verlieren automatisch an Wert und müssen trotzdem irgendwie unter's Volk gebracht werden. Und auf Chrysler würde ich auch nicht setzen, denn in Europa haben die auch noch keine große Rolle gespielt. Einzig und allein mit JEEP kann man wohl etwas aufbauen. Das alles wirkt schon sehr verzweifelt. Ob da die Bosse noch den Nerv haben, sich um mögliche Delta-Nachfolger, Flavia usw. zu kümmern, glaube ich kaum. Die haben ganz andere Sorgen.
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Re: Chrysler 200 / Lancia Flavia
auch wenns für die " alten " Lancia fans hart klingt, aber es gibt Lancia ansich nicht mehr es ist jetzt Chrysler/ Lancia und der wichtigste Markt für Chrysler/ Lancia ist nicht Italien sondern die USA, und Chrysler wird sicher nichts für den Europäischen Markt entwickeln.
Re: Chrysler 200 / Lancia Flavia
Parzifal schrieb:
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> auch wenns für die " alten " Lancia fans hart
> klingt, aber es gibt Lancia ansich nicht mehr ...
Hart? Ich bin Realist und habe schon öfters den Verdacht geäußert, dass
sich der Konzern peu à peu aus Europa verabschiedet. Dass man in Europa
(außer in GB/IRL) die Autos als Lancia verkauft, ist sicher nur dem
italienischen Markt geschuldet. Dafür hat man in Kauf genommen, dass
auch die Chrysler-Fans verärgert wurden. Bricht der Markt in Italien noch
weiter zusammen, worauf soll man dann noch Rücksicht nehmen?
Man wird alles, was Verlust macht, einfach einstampfen.
> ... es ist jetzt Chrysler/ Lancia und der wichtigste
> Markt für Chrysler/ Lancia ist nicht Italien
> sondern die USA, und Chrysler wird sicher nichts
> für den Europäischen Markt entwickeln.
Richtig und damit bestätigst Du ja nur meine Einschätzung. Da
man keine Autos mehr für Europa entwickeln wird, hier der Markt
aber schwächelt und dadurch der Konkurrenzkampf noch größer
wird, müssen Autos erst recht genau den Geschmack der Käufer
treffen, um eine Chance zu haben. Der New Thema ist zwar ein
wenig europäischer als das Ausgangsprodukt, aber verkauft wird
trotzdem nicht so viel, um den Aufwand zu rechtfertigen. Das
Flavia Cabrio wirkt nicht ganz so amerikanisch, aber ohne Werbung
ist es doch reiner Zufall, wenn das einer kauft. Lancia liegt in den
letzten Zuckungen und wenn der Ypsilon keinen vernünftigen Nachfolger
bekommt, ist es ganz vorbei. Wofür dann den Aufwand einer
weiteren Marke? GM hat ja auch Oldsmobile und Pontiac
eingestampft, weil man diese Modelle genausogut als Chevrolet
verkaufen kann.
Was soll's? Autos, die mich interessieren, werden nicht mehr gebaut
und irgendeinen Support des Herstellers gibt es auch nicht mehr.
Damit leben wir schon seit über 10 Jahren. Egal was die in Turin
künftig machen, was ändert sich denn für die Fans? Nur wer sich
jetzt gerade einen neuen kauft, könnte es spüren, wenn keine
Unterstützung mehr kommt, da neue Autos nicht mehr so leicht
von freien Werkstätten betreut werden können wie die alten.
Wer nun den Delta als normales Auto ansieht, das nach 3, 4
oder 5 Jahren ersetzt wird, dürfte auch damit noch über die
Runden kommen. Wer ihn allerdings so lange wie möglich
be- und erhalten will, sollte jetzt schon mal beobachten, wo
gerade ein Lancia-Händler schließt und Ersatzteile günstig
verhökert. Es kann kein Fehler sein, sich Scheinwerfer,
Heckleuchten und einiges mehr ins Regal zu legen.
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> auch wenns für die " alten " Lancia fans hart
> klingt, aber es gibt Lancia ansich nicht mehr ...
Hart? Ich bin Realist und habe schon öfters den Verdacht geäußert, dass
sich der Konzern peu à peu aus Europa verabschiedet. Dass man in Europa
(außer in GB/IRL) die Autos als Lancia verkauft, ist sicher nur dem
italienischen Markt geschuldet. Dafür hat man in Kauf genommen, dass
auch die Chrysler-Fans verärgert wurden. Bricht der Markt in Italien noch
weiter zusammen, worauf soll man dann noch Rücksicht nehmen?
Man wird alles, was Verlust macht, einfach einstampfen.
> ... es ist jetzt Chrysler/ Lancia und der wichtigste
> Markt für Chrysler/ Lancia ist nicht Italien
> sondern die USA, und Chrysler wird sicher nichts
> für den Europäischen Markt entwickeln.
Richtig und damit bestätigst Du ja nur meine Einschätzung. Da
man keine Autos mehr für Europa entwickeln wird, hier der Markt
aber schwächelt und dadurch der Konkurrenzkampf noch größer
wird, müssen Autos erst recht genau den Geschmack der Käufer
treffen, um eine Chance zu haben. Der New Thema ist zwar ein
wenig europäischer als das Ausgangsprodukt, aber verkauft wird
trotzdem nicht so viel, um den Aufwand zu rechtfertigen. Das
Flavia Cabrio wirkt nicht ganz so amerikanisch, aber ohne Werbung
ist es doch reiner Zufall, wenn das einer kauft. Lancia liegt in den
letzten Zuckungen und wenn der Ypsilon keinen vernünftigen Nachfolger
bekommt, ist es ganz vorbei. Wofür dann den Aufwand einer
weiteren Marke? GM hat ja auch Oldsmobile und Pontiac
eingestampft, weil man diese Modelle genausogut als Chevrolet
verkaufen kann.
Was soll's? Autos, die mich interessieren, werden nicht mehr gebaut
und irgendeinen Support des Herstellers gibt es auch nicht mehr.
Damit leben wir schon seit über 10 Jahren. Egal was die in Turin
künftig machen, was ändert sich denn für die Fans? Nur wer sich
jetzt gerade einen neuen kauft, könnte es spüren, wenn keine
Unterstützung mehr kommt, da neue Autos nicht mehr so leicht
von freien Werkstätten betreut werden können wie die alten.
Wer nun den Delta als normales Auto ansieht, das nach 3, 4
oder 5 Jahren ersetzt wird, dürfte auch damit noch über die
Runden kommen. Wer ihn allerdings so lange wie möglich
be- und erhalten will, sollte jetzt schon mal beobachten, wo
gerade ein Lancia-Händler schließt und Ersatzteile günstig
verhökert. Es kann kein Fehler sein, sich Scheinwerfer,
Heckleuchten und einiges mehr ins Regal zu legen.
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