Achtung, Gangster am Werk !

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LCV
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Achtung, Gangster am Werk !

Post by LCV »

Hallo,

immer die gleiche Masche: Man bietet ein Auto an, das garnicht existiert bzw.
das nicht verkauft werden soll. Evtl. hat man Bilder aus dem Internet geklaut.
Nun hofft man, dass jemand Vorkasse leistet und eine Transportpauschale
überweist, damit das Auto dann zum Käufer geschickt werden würde.
Der kann lange warten. Der Anbieter sitzt angeblich in Italien, aber auch das
ist nicht sicher. Es gab schon Angebote aus Spanien, aber die Gangster saßen
in der Ukraine.

Auf keinen Fall sollte man irgendetwas überweisen. Ich hatte bei dem spanischen
Thema 3.0 V6 angeboten, ein Clubmitglied aus der Stadt vorbeizuschicken. Darauf
war Funkstille. Das war verdächtig. Meldung an mobile.de und die stellten den
Urheber in der Ukraine fest und sperrten das Inserat. Der kann aber mit neuer
IP-Adresse die nächste Schweinerei starten.

Es ist also schon mal ein guter Test, jemanden aus der Nähe hinschicken zu wollen.
Wenn die Fotos aus dem Internet geklaut sind, verlangt man vorab hochauflösende
Bilder, um alles genau zu erkennen. Die hat derjenige aber nicht.
Oder man "kennt" einen Anwalt, der mit einem Gutachter vorbeikäme. Wenn dann
nichts mehr kommt, ist es klar. Meldung an eBay oder mobile.de usw.

Ein Clubmitglied meldete gerade einen Betrugsversuch mit einer Flaminia.

Jetzt hat der "Anbieter" eine Fulvia bei eBay drin: Nr. 383263182717.

Also Vorsicht!
Lancia Club Vincenzo - Int. Lancia Flaminia Register - Int. Lancia Thema Register - Eurovan 1 IG - SAAB-Freunde Südbaden
www.lancia-club-vincenzo.com
Silvan
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Re: Achtung, Gangster am Werk !

Post by Silvan »

Das kenne ich. Vor etlichen Jahren ging es um eine Flaminia Zagato, welche angeblich aus Italien stammte und in Edinburgh oder auch London war. Auch ich wollte die "Verkäufer" von der Mühe entlasten, das Auto (für einen Spottpreis) in die Schweiz zu verfrachten, nur um es mir zu zeigen. Das wurde dann aber abgelehnt mit dem Argument, der Transport sei bereits im Gang. Als ich dann der Kontaktperson sagte, er sei ein Betrüger, beschimpfte er mich und drohte eine Strafanzeige an (ich bin Anwalt). Ich meinte daraufhin nur, ich werde mich mit der Bank, auf welche ich das Geld zahlen sollte, in Verbindung setzen und etwas über die Kontoinhabr berichten. Daraufhin hörte ich nie mehr etwas von diesen Leuten.
aero50
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Joined: 29 May 2010, 15:25

Re: Achtung, Gangster am Werk !

Post by aero50 »

Er versucht es schon wieder!!

https://www.ebay.de/itm/Lancia-Delta-in ... SwFw1d2As5

Das ist ein Betrug. Ich bin auf diesen Typen herein gefallen und habe ein paar Tausend Euro verloren....
Bin selber schuld, ich weiss es, ist aber trotzdem gemein!
aero50
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Joined: 29 May 2010, 15:25

Re: Achtung, Gangster am Werk !

Post by aero50 »

Und weiter geht es mit dem Betrug!!

https://www.ebay.de/itm/Lancia-Fulvia-1 ... SwDtFdwpvg

auf keinen Fall auf diese Anzeige bieten!! Es ist ein Betrüger!!
Jens kLt
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Re: Achtung, Gangster am Werk !

Post by Jens kLt »

Genau dasselbe hatte ich 2012, als ich einen Oldtimer gesucht habe.
Längere Zeit sah ich im Netz einen VW Typ 3 in türkis, Standort Mönchengladbach. War irgendwann weg.

Wochen später tauchte derselbe Wagen - viel billiger - wieder auf. Standort irgendwo in der Pampa in Bayern.
Habe den Verkäufer kontaktiert und gefragt, warum der Wagen (nach dem Umzug!?) so günstig sei.
Er erzählte per Mail eine Story in Englisch. Er habe dringend nach Spanien gemusst von Berufs wegen. Das Auto müsse jetzt aber weg, kein Geld, keine Zeit.
Ich könne mir den Wagen gefahrlos ansehen. Er schicke ihn per Spedition zu mir. Ich dürfe Probefahren und dann entscheiden.

Fand ich ja ein klasse Angebot. Wobei mich die 180 € oder so Versand skeptisch gemacht haben. Ich stellte ein paar spezifische Fragen zu Auto und Zoll und bat um Detailfotos... - Ab da war Schweigen...

Habe die Anzeige bei mobile gemeldet und kurz später war sie weg. Aber die Masche geht weiter.

***

2005 - ich wollte in Auto verkaufen - eine ähnliche Internet-Masche.

Auf meine Verkaufsannonce meldete sich ein Engländer. Er fand den Preis fair - ohne Fragen, ohne Nachverhandeln.
Er wolle eine Anzahlung leisten per Western Union oder so. Irgendeinen ungedeckten Scheck oder so.
Kumpel in Deutschland, zufällig vor Ort, würde das Auto dann direkt mitnehmen. Na danke auch...!
FL30
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Joined: 30 Sep 2009, 19:17

Re: Achtung, Gangster am Werk !

Post by FL30 »

Hier meine Erlebnisse zum Thema eines Flaminia Sport Erwerbs von 2017

Die Geschichte ist in der Clubzeitung des LCD erschienen

Das kommt mir Spanisch vor

Obwohl der Fuhrpark hinreichend mit Stücken von Pininfarina, Touring, Vignale und Zagato versehen ist, kommt ab und an der zarte Wunsch nach einem neuen Objekt auf. Nach dem Besuch eines Karosseriebauseminars mit Schwerpunkt Aluminiumbearbeitung böte sich eine entsprechende Kreation an.
Die Suche nach Flaminia-Modellen schien da nicht der falsche Weg zu sein. Vor etwa sechs Wochen tauchte eine Flaminia Sport in restaurierungsbedürftigem Zustand im Netz auf. Der Preis klang angemessen, wenn nicht gar ziemlich gut. So gut, dass langes Zögern nicht erfolgversprechend war.
Dem Verkäufer, einem spanischen Oldtimerhändler, wurde kurzer Hand eine Nachricht gesendet, in der ernsthaftes Interesse am Erwerb signalisiert wurde. Doch mangelte es an einer Antwort, wahrscheinlich war das wohlfeile Stück schon nach drei online-Stunden verkauft. Schade, denn das eine fehlende Auge wäre in der Werkstatt durchaus nachzubauen gewesen.
Wochen gehen ins Land, längst bevölkern neue, andere Ideen den Geist. Bis zum Sonntag um 13:01. Da erscheint eine neue Email von classicauto-online.com, die Flaminia Sport wäre noch zu haben, Ankunft in Spanien, im Hafen von Gijon in vierzehn Tagen, eine Liste von zehn Fotos im Anhang. Ein Link zur Homepage, eine Telefonnummer dazu, das sieht viel versprechend aus. Nun heißt es schnell sein, die Email mit Erwerbsabsicht geht sofort raus. Etwas unklar ist nur, ob es sich um eine rollende Karosse handelt, oder um ein ganzes Auto.
Das klärt sich am nächsten Morgen, als ich den Verkäufer telefonisch in englischer Sprache erreiche. Wagen komplett, mit 3C-Maschine und passendem Getriebe, fast zu schön um wahr zu sein. Ankunft am 13. August in Gijon. Das passt ja prima, dann steht wohl eine Wochenendreise zum Guggenheim Bilbao an, von dort aus sind die 267 km bis Gijon ein Katzensprung. Mietwagen sei aber nicht nötig, sagt der Verkäufer; Antonio Rolf Schmidt, wie ich auf Nachfrage erfahre; man habe einen Fahrer, der Kunden gerne in Bilbao abhole.
Noch ein paar Details zur FZG Nummer, der Rest ist eigentlich egal, kann man alles in Stand setzen. Zum weiteren Ablauf werde Antonio eine Mail senden. Abends dann, tatsächlich eine Nachricht, es gibt eine Handvoll Interessenten, wenn man einen contract of reservation unterzeichne gelte first come, first serve, das Auto würde dann sofort aus dem Netz genommen. Das hört sich doch nach ´nem Plan an. Bliebe nur noch die Anzahlung in Höhe von zehn Prozent.
Kein Problem, bei dem seriösen Auftritt wird schon nichts schiefgehen. Also, „ja“, immer her mit dem contract. Ein paar Flüge nach Bilbao gibt es auch, immerhin besser als die 1700 km bis Gijon mit dem Auto zu fahren.
Ist ja Wahnsinn, plötzlich quasi eine Flaminia Sport im portfolio zu haben, das passt wirklich gut, wo sich doch auf das Berlina Gesuch von vor vier Wochen niemand gemeldet hat. Andererseits, der Zagato war stilistisch bei mir bisher doch immer durchgefallen! Wenn sie einem wiederum auf dem Tablett serviert wird, warum nicht. Bestimmt kein schlechter Kauf.
Aber die Sache mit der Anzahlung, zehn Prozent von einem großen X sind immer noch ein spürbarer Stich ins Portemonnaie. Aber was soll schon schiefgehen, bei dem Auftritt. Auf der Website steht, Firmengründung 1969 durch den Vater, letztens Einweihung des neuen Showrooms, schöne, allerdings etwas neue Angebote auf der Website, klingt doch seriös! Aber warum steht die Website erst seit 2017 und enthält „news“ aus 2012 und 2013? Das ist komisch, neue Website aber alte „news“? Aber immerhin wurde der Händler auf „classic driver“ gefeatured, sagt die Website. Das prüfen wir mal nach. Aber Classic Driver kennt classicauto-online.com überhaupt nicht. Eigenartig!
Vielleicht sehe ich mir doch einmal den neu eröffneten Showroom an, zumindest von außen. Dazu muss ich nicht einmal nach Gijon fahren. Denn Antonio hat zwar seinen Namen auf der Website nicht Preis gegeben, aber die Firmenanschrift 23 Calle María González "La Pondala" Gijon Asturias. Mit Google maps bin ich nach ein paar Klicks über der Anschrift, mitten in einem Industriegebiet über einer riesigen Halle. Jetzt mit street view runter auf den Bürgersteig. Was ich dort sehe, lässt meine aufkeimende Ahnung langsam Gestalt annehmen. Diese Halle hat keine Fenster, schon gar keine show room tauglichen. Das ist nicht der Firmensitz von classicauto-online.de
Mal sehen, was die Telefonnummer ergibt. Die Vorwahl von Gijon ist +34 8, die Vorwahl der von mir angerufenen Nummer ist eine Mobilnummer von O2. OK, nicht jeder Mobiltelefonierer ist ein Betrüger, aber kein Festnetz bei einem über vierzig Jahre alten Unternehmen?
Aber die Flaminia ist doch real, sind die Ungereimtheiten nur spanische Lässigkeit und ich höre die Flöhe husten? Ich warte einfach mal auf den contract proposal und vertreibe mir die Zeit mit Bildersuche. Viele Flaminias gibt es zu bewundern, schöne, schrille, schlechte. Und es gibt die Rückwärtssuche. Mal sehen, ob sich über die mir zugesendeten Bilder etwas herausfinden lässt.
Und dann fällt der Vorhang. „Mein“ Auto wird von der Rückwärtssuche gefunden, auf classicinvest.com in Colorada, USA. All die Bilder, die mir mein Verkäufer zugesendet hat, und ein Stempel: „sold“ in 2015.
Darf man das schreiben: Verdammte Scheiße, beinahe hätte er mich nach allen Regeln der Kunst abgezogen, der gute Antonio Rolf Schmidt?
Na, Gefahr erkannt, Gefahr gebannt! Das heißt ja nicht, dass man schon aus dem Spiel aussteigen muss, jetzt wo die Karten des Anderen offen auf dem Tisch liegen. Was er aber noch nicht weiß.
Am nächsten Tag trifft der reservation contract in Form eines bill of sale mit zweifacher notarieller Bestätigung ein, aktuelles Datum, meine Anschrift, eine unauffällige Bankverbindung, alles mit notarieller Unterschrift und Stempel. Sogar ein zweiter Notar hat unterschrieben, für die in Spanien erforderliche Bestätigung des Kilometerstandes nämlich.
Den ersten Notar finde ich auf Anhieb, mit Adresse und Telefonnummer in Gijon. Als ich dort anrufe, scheitert eine Unterhaltung daran, dass wir keine gemeinsame Sprache finden. Immerhin erfahre ich die Telefax-Nr. an welche ich das Dokument zur Prüfung senden kann. Komisch, dass der notario kein Englisch spricht, wo doch der Vertrag ziemlich flüssig formuliert ist. Antonio Rolf Schmidt ist dort aber unbekannt, sofern meine Frage richtig verstanden wurde.
Der zweite Notar findet sich ebenfalls sofort, allerdings ist seine Kanzlei in Malaga, auf der anderen Seite Spaniens. Die im Vertrag genannte Adresse in Gijon gibt es hingegen überhaupt nicht.
Als nächstes bitte ich den Verkäufer, mir die Frachtpapiere zuzusenden, woraufhin er mir eine Kopie des amerikanischen Eigentumsnachweises, „title“ für den nächsten Tag zu sichert. Meine zunehmende Fragerei war ihm dann doch wohl lästig. Vielleicht war es ihm aber auch die Mühe nicht wert, den title abends am Rechner herzustellen, irgendwann muss ja auch einmal Feierabend sein.
Stattdessen kam am nächsten Tag folgende email:
Hi
Im sorry to advice you that my associate sell the car to other customer how payed today the deposit
Thanks
Antonio
Puh, Glück gehabt, oder wie heißt es beim Internet-Verkauf: GLWTS-Good Luck With the Sale
Hubert
battlecore
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Joined: 29 Jul 2019, 20:03

Re: Achtung, Gangster am Werk !

Post by battlecore »

Ein Arbeitskollege hat mal 8500 Euro in den Sand gesetzt für einen T5 Camper. Ist schon weit über 10 Jahre her. Der sollte in GB stehen und wieder nach Deutschland rüber. Stand bei ebay Kleinanzeigen drin.

Die Fotos waren von einem Händler in der Nähe. Das Autohaus mit Namen konnte man da sehen, da hat er nachgefragt und die hatten den Wagen da auch tatsächlich mal stehen und ihn verkauft, aber wohin wusste man da auch nicht mehr genau.

Also nach etwas hin und her bei ebay Kleinanzeigen hat er das Geld nach GB überwiesen und dann hat er den Link zur Verfolgung von der Spedition bekommen. Die Spedition gab es auch, aber die Seite war gefaked, die endete nicht auf .com sondern .info. War aber eine genaue Kopie der Seite.

Natürlich kam kein Auto. Bei der Polizei hat man ihm auch indirekt von einer Anzeige abgeraten weil sein Name und Adresse dann auch auftaucht und diese Banden auch nicht lange fackeln. Ermitteln konnte man da wohl auch noch niemals was.
Mareleonie
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Joined: 26 Aug 2020, 11:16

Re: Achtung, Gangster am Werk !

Post by Mareleonie »

Man kann geklaute Bilder auch gut mit der Google Rückwärtssuche finden! Kann ich nur empfehlen. Das findet auch Bilder in Foren usw.
Zur Sicherheit könnte man auch nach einem Video fragen, in dem das Aufnahmedatum genau erkennbar ist.
LanciaLover86
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Re: Achtung, Gangster am Werk !

Post by LanciaLover86 »

Eigentlich sollte es mittlerweile jeder wissen, aber man muss es doch immer noch mal sagen.
Ohne persönliches Treffen oder die Möglichkeit einen Gegenstand vor dem Verkauf anzusehen, sollte man niemandem Geld überweisen.
Das gilt für Fahrzeuge genauso wie Wohnungen oder Fahrräder. Natürlich sieht es durch die Nutzung von Ebay Kleinanzeigen und Ebay mittlerweile anders aus und deswegen gerät so etwas gerne in Vergessenheit.
Man sollte immer ein paar Dinge überprüfen:
- wirkt das Angebot seriös (Preis, Fotos, Verkäufer)
- Bewertungen des Verkäufers (ist das Profil erst neu angelegt)
- ggf. andere Angebote des Verkäufers anschauen
- wo steht das Fahrzeug/ist eine vorab Besichtigung möglich
- kann der Verkäufer einem ein Video schicken

Generell würde ich bei größeren Anschaffungen und Fahrzeugen immer eher misstrauisch sein und lieber für ein paar Euros mehr von einem seriösen Anbieter kaufen
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LCV
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Re: Achtung, Gangster am Werk !

Post by LCV »

Ist der Verkäufer z.B. auch Clubmitglied, reduziert das die Risiken.
Ab einem bestimmten höheren Betrag würde ich trotz Mehrpreis
den Kauf beim Händler vorziehen, und hierbei lieber im Inland.
Kaufe ich beim deutschen Händler, dann unterliegt der der hiesigen
Gesetzgebung. Beim Kauf im Ausland, ob privat oder Händler, ist
eine Reklamation sehr schwierig, in Italien fast aussichtslos. Hinzu
kommt, dass man nicht mehr mit Kurzzeitkennzeichen das Auto
importieren kann. Das Auto kann ja keinen gültigen TÜV haben.
Lediglich in Grenznähe könnte man mit dem Verkäufer vereinbaren,
dass er das Auto bringt und man ihn heimfährt. Die Bürokraten haben
mal wieder alles getan, um den Verkauf von Gebrauchtwagen zu
erschweren. Wohne ich ganz im Süden und das Auto steht an der
dänischen Grenze, ist der Aufwand schon viel zu hoch.

Schön, wenn ein Clubmitglied in der Nähe des Verkäufers wohnt und
schon mal einen Blick auf das Auto werfen kann.
Lancia Club Vincenzo - Int. Lancia Flaminia Register - Int. Lancia Thema Register - Eurovan 1 IG - SAAB-Freunde Südbaden
www.lancia-club-vincenzo.com
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