FCA News

Hier können Lancisti auch über andere Sachen als Lancia reden.

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Dibalancia
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FCA News

Post by Dibalancia »

Hallo,

vielleicht ist es interessant, eine Rubrik über Fiat / Chrysler (FCA) News aufzumachen. Das also alle News in eine Rubrik kommen.

Ich starte mal den ersten Beitrag von heute

Elektrifizierung und Training:
Werk Melfi bereitet Produktion des Jeep® Compass inklusive Plug-In-Hybrid-Version für Europa vor


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Kompakt-SUV der Kultmarke wird zukünftig auch in Italien gebaut. Testphase beginnt auch mit Plug-In-Hybrid-Modell, das den nächsten Schritt in der Elektrifizierung der Fahrzeugpalette von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) einläutet. Produktion startet im ersten Quartal 2020, gefolgt von den Plug-In-Hybrid-Varianten von Jeep Compass und Jeep Renegade.

FCA Werk Melfi feiert 25. Geburtstag. Innovative „Plant Academy" liefert Ideen und sorgt für Fortbildung der Mitarbeiter speziell für die Produktion von Elektrofahrzeugen. Erfahrungen stehen auch anderen Standorten von FCA zur Verfügung. Erweiterung der Produktion im Werk Melfi ist Teil des Investitionsplans für Italien für die Jahre 2019 bis 2021, der auch die weitere Elektrifizierung nach den jeweiligen Strategien der FCA Marken sowie den Aufbau eines speziellen Teams zur Elektromobilität umfasst.



Frankfurt, im Oktober 2019

Mit der Eröffnung einer neuen Produktionsanlage für den Jeep® Compass im Werk Melfi schlägt Fiat Chrysler Automobiles (FCA) eine symbolische Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft. Vor genau 25 Jahren wurde die Fabrik in der süditalienischen Region Basilicata, rund 170 Kilometer östlich von Neapel, eröffnet. Seitdem rollten hier mehr als 7,4 Millionen Fahrzeuge von den Bändern. Zukünftig wird auch der Jeep Compass - inklusive des neuen Plug-In-Hybrid-Modells - dazugehören. Die Baureihe wurde bisher für den europäischen Markt in Mexiko gebaut.

Im Werk Melfi, eine der weltweit modernsten Automobilfabriken, wird bereits seit 2014 der Jeep Renegade gefertigt. Rund 900.000 Einheiten des B-Segment-SUV verließen seitdem das Werk. Die jetzige Erweiterung der Produktion bekräftigt die technologische Innovationskraft von FCA und ist der nächste Schritt im Investitionsplan für Italien, den das Unternehmen für die Jahre 2019 bis 2021 mit einem Gesamtumfang von fünf Milliarden Euro beschlossen hat. Sie stärkt gleichzeitig die globale Rolle des Jeep Compass. Der Start der Produktion ist für das erste Quartal 2020 geplant. Bald darauf wird die Palette der in Melfi gebauten Modelle um die Plug-In-Hybrid-Varianten von Jeep Compass und Jeep Renegade erweitert. Mit diesem Schritt kann die US-Kultmarke schneller auf die Wünsche europäischer Kunden und auf Entwicklungen in den europäischen Märkten reagieren.

Der Produktionsstart des Jeep Compass im Werk Melfi ist Teil einer weit angelegten Modelloffensive. In den nächsten Jahren stellt FCA insgesamt 13 komplett neue oder umfassend modernisierte Modelle vor. Die Elektrifizierung wird mit der Präsentation von zwölf Elektrofahrzeugen - entweder komplett neu oder basierend auf vorhandenen Baureihen - ebenfalls weiter vorangetrieben. So wird schon jetzt die Produktion von Plug-In-Hybrid-Varianten der Jeep Modelle Compass und Renegade im Werk Melfi vorbereitet, während gleichzeitig das Werk Mirafiori für die Produktion des Batterie-elektrisch angetriebenen Fiat 500 BEV sowie der Hybrid- und Elektro-Modelle von Maserati - die zusätzlich in Modena gefertigt werden - modernisiert wird. Und schließlich enthält der Plan auch die Produktion des Transporters Fiat Ducato Electric und des neuen Alfa Romeo Tonale in italienischen Werken.

Anlässlich des Produktionsstarts 2015 für den Jeep Renegade wurde im Werk Melfi die „Plant Academy" gestartet, ein Konzept zur Entwicklung innovativer Ideen und zur Fortbildung der Mitarbeiter. Als maßgeblicher Beitrag zur Elektrifizierungsstrategie von FCA wurde dieses Modell seitdem auch auf eine Reihe anderer Werke von FCA übertragen. Konzepte wie die „Plant Academy" machen des Werk Melfi zum idealen Standort für die Produktion der Jeep Modelle Compass und Renegade für den EMEA-Wirtschaftsraum, inklusive der ersten Varianten mit Plug-In-Hybrid-Technologie. Jeep öffnet damit ein neues Kapitel in seiner Historie, das wiederum für die Kernwerte der Marke steht: Freiheit, Abenteuer, Authentizität und Leidenschaft.

Das Werk Melfi wurde aber nicht nur aufgrund seiner Lage gewählt. Ausschlaggebend war auch die Übereinstimmung wichtiger Werte zwischen Fabrik und Marke Jeep, darunter das fortlaufende Streben nach hoher Verarbeitungsqualität und technologischen Innovationen. Das Werk Melfi hat darüber hinaus viele Gemeinsamkeiten mit dem dort gefertigten Jeep Compass, der auch mit innovativer Plug-In-Hybrid-Technologie im größten und gleichzeitig am stärksten wachsenden Fahrzeugsegment antritt. Kompakte SUV machen derzeit in Europa rund 45 Prozent aller SUV-Käufe aus. Es wird erwartet, dass die Produktion in Zukunft den derzeitigen Wert von 2,5 Millionen Einheiten jährlich überschreiten wird.

Mit Produktionsstätten in Mexiko, Brasilien, China, Indien und zukünftig auch Italien ist der Jeep Compass - darunter besonders auch die Plug-In-Hybrid-Variante - ein globales Modell. Die Verbindung des 2017 präsentierten SUV zum EMEA-Wirtschaftsraum und zu Europa ist eine besondere. Der Jeep Compass war das erste Modell der Marke, das als speziell für den europäischen Markt entwickelt galt. Diese Strategie bildet die Grundlage für den kommerziellen Erfolg der Baureihe. Mit mehr als 78.000 verkauften Exemplaren im EMEA-Wirtschaftsraum hatte der Jeep Compass im Jahr 2018 einen Anteil von mehr als 40 Prozent am gesamten Absatz der Marke. Zusammen mit dem Renegade ist der Compass der Bestseller von Jeep in Europa. In Italien steht der Jeep Compass an der Spitze seines Segments. Im Land ist eines von drei verkauften SUV im C-Segment ein Jeep Compass. Das neue Plug-In-Hybrid-Modell wird dazu beitragen, diesen Erfolg noch auszubauen.

Das Modell Compass spielt eine entscheidende, mit großen Investitionen unterstützte Rolle in der Marktstrategie von Jeep. Beispiele dafür sind die Markteinführung der einzigartigen Modellvariante Trailhawk - das C-Segment-SUV mit den besten Offroad-Fähigkeiten - und der bevorstehende Start des ersten Plug-In-Hybrid der Baureihe. Die Erweiterung der Produktion in Melfi ist ein weiterer Schritt in diese Richtung, der von der Fertigungsqualität des süditalienischen FCA Werks ergänzt wird. In Melfi wird auch das erste B-Segment-Modell in der Geschichte der Marke Jeep produziert, der Renegade. Diese Baureihe war maßgeblich an der Absatzsteigerung von 330 Prozent beteiligt, die Jeep in den letzten fünf Jahren im EMEA-Wirtschaftsraum erreichen konnte.

FCA verfolgt damit weiter konsequent die Strategie, nicht nur das gesamte Angebot unter der Berücksichtigung markenspezifischer Anforderungen zu elektrifizieren, sondern auch ein spezielles Team zur Elektromobilität aufzubauen, das Kunden diese zukunftsweisende Technologie auf neue Weise näherbringt. FCA entwickelt unter anderem ein automobiles Ökosystem, das es auf komfortable, nachhaltige und preiswerte Weise ermöglicht, ein Elektrofahrzeug im Alltag zu verwenden. Im Rahmen dieser Strategie ist es auch erforderlich, Kooperationsabkommen zu schließen, wie es unter anderem bereits mit Enel X, Engie, Terna, Transatel, Lexis Nexis und Generali erfolgt ist. Ziel ist es, potenziellen Kunden die Wahl des für sie optimalen Elektrofahrzeugs zu ermöglichen sowie begleitende Servicedienstleistungen anzubieten.


25 Jahre Werk Melfi - die Rekordfabrik übernimmt eine führende Rolle im Prozess der Elektrifizierung bei FCA

Seit 1994 wurden im süditalienischen Werk Melfi rund 7,4 Millionen Fahrzeuge gefertigt, vor allem der Marke Fiat. 2015 wurde die Fabrik, die zu den modernsten ihrer Art weltweit zählt, für den Produktionsstart von Fiat 500X und Jeep Renegade mit einem Investitionsvolumen von mehr als einer Milliarde Euro modernisiert. Neben diesen beiden Baureihen werden ab 2020 in Melfi zusätzlich der Jeep Compass sowie verschiedene Modelle mit Plug-In-Hybrid-Technologie produziert, die eine tragende Rolle in der Elektrofahrzeug-Strategie von FCA spielen.

Das von 1991 bis 1993 gebaute Werk umfasst heute 1,9 Millionen Quadratmeter und zählt rund 7.300 Mitarbeiter, davon etwa 4.000 in der Montage. Auf dem Gelände sind Karosseriewerk mit fünf Pressen, Lackiererei und Montage vereint. Der Maschinenpark umfasst unter anderem 860 Roboter im Karosseriewerk, 54 Roboter in der Lackiererei sowie 278 automatisierte Montagestationen.

Das Werk Melfi ist ein Musterbeispiel für technologische und organisatorische Evolution in der Automobilfertigung. Es war eine der ersten integrierten Fabriken, in der viele Arbeitsschritte und Verantwortlichkeiten dezentralisiert wurden. Im Laufe der Jahre wandelte sich das Werk in eine modulare Fabrik und eine Netzwerk-Fabrik, in der stets die Grundsätze der sogenannten schlanken Produktion befolgt wurden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Heute ist das Werk Melfi als digitale Fabrik strukturiert, in der die Möglichkeiten des Industrie 4.0-Zeitalters genutzt werden. Auf diese Weise werden Fertigungsprozesse, Organisation, Technologie und Belegschaft optimal in das Gesamtsystem integriert.


Die „Plant Academy" - auf der Suche nach Talenten und innovativen Ideen für die Elektrifizierung

25 Jahre Erfahrung, immer nach Verbesserungen strebend - das Werk Melfi entwickelt sich ständig weiter in eine Zukunft, die neue Modelle, innovative Technologien, Weiterentwicklung sowie Elektromobilität bringen wird. Teil dieser Zukunft ist die „Plant Academy", eine 2015 gegründete Ausbildungsstätte für den Weg zur Industrie 4.0. Die Akademie wurde geschaffen als experimenteller Nährboden für Ideen und menschliche Talente, damit diese ihr individuelles Potenzial voll ausschöpfen können. Oberstes Ziel ist, die Wettbewerbsfähigkeit, die Wirtschaftlichkeit, die Produktqualität sowie die Innovationskraft der Fabrik zu erhöhen.

Die „Plant Academy" startete mit der Aufgabe, die personelle Organisationsstruktur des Werks und die Rolle des einzelnen Mitarbeiters darin zu analysieren, um jede Funktion bestmöglich zu auszuführen. Im zweiten Schritt wurde an einer Wissensdatenbank gearbeitet. Dabei wurde jeder Funktion innerhalb des Werks ein Trainingspaket zugeordnet, zusammengestellt aus den Erfahrungen und dem Knowhow der jeweils besten Mitarbeiter aus den einzelnen Bereichen. Als nächstes wurden Methoden entwickelt, die Fähigkeiten der Mitarbeiter zu erweitern, zum Beispiel jener in leitender Funktion. Dabei wurden unter anderem Beurteilungsmethoden und Entwicklungsschritte erarbeitet, die Mitarbeiter anspornen und trainieren, die in Zukunft mehr Verantwortung übernehmen sollen. Auf diese Weise konnten verborgene Talente entdeckt und in ihrer Entwicklung gefördert werden. Bis heute wurden so 119 Beförderungswege und mehr als 300 Trainingsmodule entwickelt.

Diese Trainingsmodule beinhalten abwechselnde Phasen mit theoretischem Unterricht, in der Simulation, der Überprüfung und der praktischen Anwendung. Basierend auf Produktionszahlen und Jahresplänen, erstellt die Werksleitung jedes Jahr Vorgaben, die dann von den Mitarbeitern der „Plant Academy" in passende Trainingsmodule umgesetzt werden. Im Werk Melfi gehen neue Technologien und neue Fähigkeiten Hand in Hand, weil Mitarbeiter zunächst in der Simulation entsprechend ausgebildet werden. Die „Plant Academy" bietet vier Themen an: virtuelle Prozesssimulation, Reproduktion von logistischen Prozessen, digitale und technische Bereiche. Alle werden in der Simulationsphase umgesetzt, zur Ausbildung ebenso wie zum Test von innovativen Lösungsansätzen.

Die „Plant Academy" im Werk Melfi bietet ein Arbeitsumfeld, in dem die Mitarbeiter und ihre Kreativität im Mittelpunkt stehen. Ideen können vorgestellt und Fähigkeiten angewandt werden ohne Rücksicht auf Hierarchie und Position. Alleine in 2018 wurden rund 5.000 Ideen von Mitarbeitern vorgestellt und diskutiert. Sogar die Aufmachung der „Plant Academy" ist ungewöhnlich für eine Automobilfabrik. Die Räume könnten auch in einer Internet-Firma im Silicon Valley in Kalifornien zu finden sein. Sie bieten bunte Möbel, Lehrmittel irgendwo zwischen Videospiel und Hightech-Anwendung, Bildschirme nahezu überall sowie zahlreiche Ruheräume. Die gesamte Möblierung wurde im Werk aus Recycling-Materialien hergestellt, mit den Fähigkeiten und der Leidenschaft der Mitarbeiter. Der Akademie-Bereich im Werk wird komplettiert von nebeneinander liegenden Unterrichtsräumen und Laboratorien, die kurze Wege zwischen Theorie und Praxis-Simulation garantieren. Alle Trainingsinhalte aus Melfi stehen dank eines digitalen Archivs auch allen anderen Werken von FCA zur Verfügung. Auch die Akademie selbst hat eine Pionierrolle übernommen - viele andere FCA Werke haben inzwischen eine eigene „Plant Academy" gegründet.

http://www.fiatpress.de/press/article/e ... europa-vor

www.jeep.de
Last edited by Dibalancia on 22 Oct 2019, 23:02, edited 1 time in total.
Dibalancia
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Re: FCA News

Post by Dibalancia »

Tolles Gefährt mit 3 1/2 PS !


22 Oktober 2019
The Fiat 3½ hp produced in 1899 will take part in the “London to Brighton Veteran Car Run”

On November 3rd, an extremely rare Fiat 3½ hp produced in 1899 will participate, as sponsor, in the prestigious race staged to celebrate the 120th anniversary of the Italian brand. This 120-year old vehicle is capable of achieving a maximum speed of approximately 34 km/h.

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Fiat, one of the oldest, most prestigious car manufacturers in the world, has been named official sponsor of the "Bonhams London to Brighton Car Run 2019", an event organized by the Royal Automobile Club scheduled for Sunday November 3rd.

The title of sponsor is exclusively reserved for the most famous car manufacturers, whose history dates back to the pioneering period of classic cars, prior to 1905. Only these iconic brands have the honor of participating in the oldest motoring event in the world. Besides, the vehicles made by the manufacturer from Turin have always been one of the 400 + participants to take part in the annual commemorative trip.

For this important British event, which will also celebrate the 120th anniversary of Fiat this year, the Italian brand is collaborating with the National Automobile Museum in Beaulieu to get the oldest Fiat in Britain back on to the road: the Fiat 3½ hp from 1899. One of the very rare specimens of this extraordinary car will be revving up its engine on the starting line of the annual classic car race "London to Brighton Veteran Car Run" and traveling the 60 mile-stretch that separates Hyde Park in London from Madeira Drive in Brighton.

The Fiat 3½ hp is owned by FCA UK Ltd and is part of the permanent exhibition on show at the National Motor Museum in Beaulieu. It can comfortably seat two adults and two children, sitting facing the driver in a vis-à-vis configuration. With 697 cc dual horizontal cylinder engine and 3-gear shift (with no reverse), it can reach a maximum speed of about 34 km/h and has a respectable fuel consumption of 15 km/l.

Turin, 22 October 2019

Quelle:
http://www.fiatpress.de/press/article/t ... an-car-run
Dibalancia
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Re: FCA News

Post by Dibalancia »

Wow! Sehr interessant

„Die beiden Autokonzerne PSA und Fiat Chrysler (FCA) haben am Mittwoch bestätigt, dass sie Gespräche über eine Fusion führen. "Es gibt laufende Diskussionen, die darauf abzielen, eine der führenden Mobilitätsgruppen der Welt zu schaffen", schrieb FCA in einer kurzen Mitteilung am Mittwoch. Gegenwärtig habe man nichts weiter hinzuzufügen, hieß es darin. Eine gleichlautende Mitteilung gab es von PSA.“

Mal sehen, ob dies klappt und Lancia davon profitieren könnte
evo16v
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Re: FCA News

Post by evo16v »

[quote=Dibalancia post_id=1411035 time=1572442990 user_id=65305]
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Mal sehen, ob dies klappt und Lancia davon profitieren könnte
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Eine Einschätzung von Branchenspezialist Prof.Bratzel zum Thema Tavares und Lancia: (Quelle Automobilwoche)
[i][color=#BF0000]
Dies sei allerdings nur möglich, wenn der Pariser Konzern die Führung im neuen Unternehmen übernehmen könnte. "Eine Fusion unter Gleichen würde nicht funktionieren", erklärte der Wissenschaftler. Gemeinsame Plattformen, Werkschließungen oder das mögliche Ende von "Zombie-Marken" wie Lancia seien sonst nicht durchsetzbar.[/color][/i]
Delta LX
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Joined: 02 Feb 2010, 18:33

Re: FCA News

Post by Delta LX »

Da hat «Branchenspezialist» Bratzel aber die nicht richtig hingeschaut - oder will es nicht wahrhaben -, aber die Pressemeldungen (so auch im renommierten Wirtschaftsblatt «Il Sole 24 Ore») sprechen von einer 50:50-Fusion.
Es ist auch gar nicht notwendig, dass der eine 51%, der andere 49% der Anteile hält, wenn das Abkommen gründlich und solide ausgehandelt wird. So soll etwa PSA-Chef Tavares als CEO, John Elkann als VR-Präsident fungieren.

Man wird nun sehen, wie sich die Dinge bei den Verhandlungen entwickeln; bereits für morgen ist die Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding vorgesehen. Einmal mehr git die französische Regierung als Unsicherheitsfaktor, nachdem diese für das Ende der Fusionsgespräche mit Renault verantwortlich war. Und auch diesmal machte diese bereits Ansprüche geltend, welche wohl in Turin wie in Rom befremdlich ankommen dürften…

Bratzel tendiert überdies zu Spekulationen im Hinblick auf Lancia. Das Abkommen könnte ebenso Chancen und nicht nur Risiken für «unsere» Marke bergen. Mich würde überhaupt nicht wundern, begrübe Tavares als Gesamtleiter des fusionierten Unternehmens mit einem Federstrich die «Marke» DS zugunsten eines breiteren, internationalen Relaunches von Lancia. Auch und gerade, weil sich mit PSA mit einer internationalen Etablierung von DS schwer tut.
Dibalancia
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Re: FCA News

Post by Dibalancia »

Hier auch nochmal eine Info

https://orf.at/stories/3142599/
Dibalancia
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Re: FCA News

Post by Dibalancia »

...
Last edited by Dibalancia on 09 Mar 2020, 22:55, edited 1 time in total.
enno
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Joined: 06 May 2010, 21:19

Re: FCA News

Post by enno »

Im Modelle streichen ist FCA grandios! 😏 Leider fehlt auch hier wieder die Geduld😢. Bis vielleicht die neuen Modelle kommen , kennt Alfa kein Mensch mehr und ist somit auch Geschichte....
Fred G. Eger
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Joined: 14 Apr 2017, 11:48
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Re: FCA News

Post by Fred G. Eger »

Meine Prognose ist, dass das geschieht was bei BMC > BMH > BLMC > BL passierte. Vielleicht nicht zu 100% identisch, aber das Ergebnis wird ziemlich ähnlich sein.
Die Fusion PSA/FCA würde ich auf der obigen Leiter in der Gegend BLMC > BL verorten.

Es wäre schön wenn es für Lancia und Alfa Romeo anders verlaufen würde. Persönlich würde ich allerdings keinen Cent darauf wetten.
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